Die inhaltlichen Schwerpunkte von Clemens Paulovics gehen in Richtung Stärkung des Ordensschulnetzwerkes und der Unterstützung der Ordensschulen, der  gemeinsamen Weiterentwicklung  der Profilbildung am jeweiligen Ordenscharisma entlang und die Kontaktpflege zu den  unterschiedlichen Ordensschulerhaltern und zu den Schulämtern der Diözesen.

Der bisherige Bereichsleiter Rudolf Luftensteiner wird in Zukunft mehr Zeit und Energie in die Liegenschaftsentwicklung investieren und in der Ordensberatung bei Übergaben tätig sein. Er bleibt in verschiedenen Vorstands-Funktionen wie bei der VOSÖ, der KKTH oder dem Institut Österreichischer Orden (IÖO). 

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Clemens Paulovics
Foto in Druckqualität (Credit: Martin Gröbner

„Als Schwerpunkt meiner Arbeit in die Zukunft hinein wird es darum gehen, die Marke und Identität von „Ordensschule“ zu stärken und auszubauen, ihr dabei zu einem kantigeren Profil zu verhelfen“, meint der designierte Leiter des Bereiches Bildung und Ordensschulen in einer ersten Stellungnahme: „Ordensschulen müssen krisenfester gemacht werden, denn Schulen drohen verstärkt Brennpunkte gesellschaftlicher Auseinandersetzung zu werden. Hier sollen auch Fortbildungsschwerpunkte gesetzt werden. Auf der Basis der jeweiligen Ordenscharismen gilt es, den Ausbau der Schulpastoral weiterzuführen. Vielen Kindern, Jugendlichen und genauso den in der Bildung Tätigen sind die Aktivitäten der Schulpastoral großartige Schnittstellen zu Kirche und Glauben. Schließlich geht es um die Weiterentwicklung der Vernetzung und Kommunikation unter den Ordensschulen unter Nutzung aller dafür geeigneten und zur Verfügung stehenden digitalen Mittel.“

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Foto in Druckqualität

Vita Clemens Paulovics

Clemens Paulovics wurde 1973 in Wien geboren. Die Volkschule besuchte er in Wien, das Gymnasium in Bruck an der Leitha, wo er 1991 maturierte. Nach dem Studium der Politikwissenschaft und Französistik begann Paulovics 1995 seine berufliche Laufbahn als Bundessekretär der Katholischen Jugend Österreichs. Als solcher war er auch mehrere Jahre Vorstandsmitglied des Österreichischen Bundesjugendrings und Geschäftsführungsmitglied der MIJARC Europa. 1999 wurde er mit der Geschäftsführung des Jugend- und StudentInnenzentrums „Alte Burse“ der Jesuiten in Wien betraut. Ab 2001 begann er zunächst nebenberuflich, später hauptberuflich als Religionslehrer zu arbeiten. Die berufsbegleitende Ausbildung dazu beendete er 2003 an der damaligen RPA der ED Wien. Bereits ab 2009 wurde er als Praxislehrer eingesetzt. Seit 2010 arbeitet der sowohl als Kommunikationstrainer wie auch als Trauerbegleiter Zertifizierte an der Clara-Fey-Schule als Religionslehrer und als Schulpastoralverantwortlicher, darüber hinaus als Seelsorger für sozialpädagogische Wohngruppen und den Hort der Sozialwerke Clara Fey der Schwestern vom armen Kinde Jesus. 

Seit 1. März 2019 ist Paulovics Projektmitarbeiter im schulpastoralen Bereich der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ). Erste Schwerpunkte dort werden Kirchenpädagogik und schulbezogene Kinder- und Jugendliturgie sein. 

Clemens Paulovics ist verheiratet und zweifacher Vater. Pfarrlich ist er in der Machstraße in Wien beheimatet. Er ist passionierter Weitwanderer und hat vor kurzem das Bogenschießen als beruhigenden Ausgleich zu einem hektischen Berufsleben entdeckt. 

Vita Rudolf Luftensteiner

Rudolf Luftensteiner wurde 1957 als eines von 12 Kindern in Linz geboren und wuchs in Schwertberg auf. Nach einer Ausbildung als Elektroinstallateur maturierte er 1981 am Aufbaugymnasium in Horn, studierte von 1981 bis 1988 in Fribourg/Schweiz und in Wien Theologie. In diesen Jahren war er einige Zeit Mitglied des Ordens der Dominikaner. Von 1988 bis 1998 arbeitete er als kirchlich bestellter Religionslehrer, ab 1998 als Bundeslehrer in Korneuburg. Von 1998 bis 2000 leitete er die ARGE BMHS/NÖ der Erzdiözese Wien und war in der Fortbildung des RPI tätig. Von 2000 bis 2002 war er Abteilungsleiter für Katholische Privatschulen der Erzdiözese Wien und Privatschulreferent für das Interdiözesane Amt für Unterricht und Erziehung der Österreichischen Bischofskonferenz. 

Von September 2002 bis 2007 übernahm er die organisatorische und pädagogische Leitung der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs und fungierte von 2007 bis 2016 als deren Geschäftsführer. Ebenfalls seit 2002 ist er Mitarbeiter im Schulreferat der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, wurde 2013 zum Schulreferent für alle Ordensschulen ernannt und mit 1. Jänner 2016 zum Leiter des neu geschaffenen Bereichs Bildung und Ordensschulen. Seit diesem Zeitpunkt ist er auch Vorstandsvorsitzender der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs. Im September 2009 wählte man ihn zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Vereinigung Katholischer Kindertagesheime. 2016 übernahm er außerdem Vorstandsfunktionen im neu geschaffenen Institut Österreichischer Orden. 2014 wurde Rudolf Luftensteiner mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.  

Bereich Bildung und Ordensschulen

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