Bischof Nikolaus von Myra (russische Ikone von Alexa Petrow, 1294, Museum Nowgorod)

Bischof Nikolaus von Myra

Geboren um 280/286 in Patara (heutige Türkei) wurde Nikolaus bereits im Alter von 19 Jahren zum Priester geweiht.
Da er um diese Zeit seine Eltern durch eine Pestepidemie verlor, erbte er deren Vermögen, welches er an arme Menschen verteilte.
Als sein Onkel, der Bischof von Myra war, starb, wählte ihn die Gemeinde dieser Stadt zum Bischof.
Durch die Christenverfolgung unter Kaiser Galerius wurde er gefangen genommen, in den Kerker gesperrt und musste viel leiden.
Bekannt ist, dass Bischof Nikolaus im Jahr 325 am 1. Konzil von Nicäa teilnahm.
Bischof Nikolaus soll am 6. Dezember zwischen 345 und 351 gestorben sein. Dieser Tag wird als sein Gedenktag gefeiert.
Der hl. Nikolaus in anderen Ländern: Sinterklaas (Niederlande), Santa Claus (USA), Noel Baba (Türkei), Klees’chen (Luxemburg), …
Nikolaus gilt als Patron der Seeleute, Kaufleute, Juristen,, …
Bekannte Legenden: Kornwunder, Seenotlegende, Mitgiftlegende, Stratelatenlegende (Rettung von drei Unschuldigen, die zum Tod verurteilt waren), …
Brauchtum: Gabenbringer, Schuhe befüllen, …

Heilige_Barbara in St. Veit 1775

Barbara von Nikomedien

Der Überlieferung nach soll Barbara eine Märtyrerin im 3. Jahrhundert unter Kaiser Galerius gewesen sein. Historisch ist wenig belegt, obwohl sie eine der bekanntesten christlichen Heiligen ist.
Was wir über die heilige Barbara wissen, entstammt Legenden.
Demnach soll sie die schöne Tochter eines reichen Kaufmannes gewesen sein, die einen sehr scharfen Verstand besessen haben soll. Sie lebte in der heutigen Türkei und wurde, wenn ihr Vater auf Reisen ging, von diesem in einen Turm eingesperrt, um sie vor Entführung zu schützen. Hier hörte sie vom Christentum und ließ sich taufen. Als Zeichen für den dreifaltigen Gott ließ sie ein drittes Fenster in den Turm mauern.
Als ihr Vater erfuhr, dass sie zum Christentum übergetreten war, übergab er sie den Folterknechten. Laut Legende wurde sie von ihrem eigenen Vater getötet.
Gedenktag: 4. Dezember
Brauchtum: Barbarazweige
Attribute: Turm mit drei Fenstern, Kelch mit Hostie, …
Patronin: Bergleute, Geologen, Architekten, …

Advent

Advent

Der Name kommt vom lateinischen „adventus“ (=Ankunft) und bezeichnet die Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft Christi.
Mit Ankunft ist einerseits die Menschwerdung Christi gemeint, andererseits das endzeitliche Kommen des Erlösers. In den Adventgottesdiensten werden häufig Texte aus dem Alten Testament verwendet, welche die Ankunft des Erlösers prophezeien.
Der Advent beginnt am vierten Sonntag vor dem 25. Dezember – somit liegt der Beginn zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Die Länge der Adventzeit ändert sich also von Jahr zu Jahr und wird durch das Hochfest der Geburt des Herrn beendet.
Mit dem 1. der insgesamt 4 Adventsonntage beginnt neben dem Weihnachtsfestkreis auch das neue Kirchenjahr.

Arbeit in internationalen Teams

Erasmusprojekt am Kollegium Kalksburg mit Biotechnologieschwerpunkt "Nachhaltigkeit"

Stromerzeugung von morgen – Schule einmal anders

Vom 22. November bis 1. Dezember 2018 findet am Kollegium Kalksburg in Wien, wie schon in den letzten Jahren, wieder ein von der EU gefördertes Erasmus+-Projekttreffen statt. Mit dabei sind insgesamt 70 Schüler/Innen aus 8 Ländern (Deutschland, Türkei, Griechenland, Tschechien, Frankreich, Dänemark, Ungarn und Österreich). Der Biotechnologieschwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Thema Nachhaltigkeit.

Schulen und Ordensschulen als Biotope des Vertrauens

Katholische Schulen und Ordensschulen als Biotope des Vertrauens

Am Schultag, dem 28. November 2018, hielt der emeritierte Pastoraltheologe Prof. Paul M. Zulehner einen Vortrag, den er mit „Ihr seid Licht und Salz im Schulsystem des Landes“ überschrieb. 250 TeilnehmerInnen, Schulerhalter, Direktorinnen und Direktoren und Verantwortliche der katholischen Privatschulen und Ordensschulen Österreichs sowie aus dem Bereich der Katholischen Kindertagesheime (KKTH) versammelten sich im Kardinal König Haus in Wien. Zum Thema des Schultages „Alleinstellungsmerkmale kirchlicher Schulen“ sagte Prof Zulehner gleich am Anfang: „Wir sind nicht etwas Besonderes, aber wir haben für die Welt etwas Besonderes.“

Rudolf Luftensteiner

Ordensschulen verzeichnen stabile Schülerzahlen

Anläßlich der heurigen Herbsttagung der Orden, die nächste Woche wieder im Kardinal König Haus stattfinden wird, gab Rudolf Luftensteiner, Leiter des Bereiches Bildung und Ordensschulen bei den Ordensgemeinschaften Österreich, gegenüber "Kathpress" (21.11.2018 ) bekannt: Mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche besuchen in Österreich eine von 219 Ordensschulen. Im vergangenen Schuljahr waren es exakt 50.516 Schülerinnen und Schüler, für das heurige Jahr liegen noch keine österreichweiten Zahlen vor, wie er sagte. Die leicht steigenden Zahlen in einzelnen Bundesländern würden aber darauf schließen lassen, "dass wir im aktuellen Schuljahr auf jeden Fall wieder stabile Zahlen erreichen werden", so Luftensteiner.

Bibelsegnung MPG St. Rupert

Was haben die Bibel und die Spiritualität der Steyler Missionare gemeinsam?

Die Steyler Missionare, die Schulpastoral und das Religionslehrerteam überreichten den SchülerInnen der zwei ersten Klassen des Privatmissionsgymnasiums St. Rupert in der Kirche eine neue Bibel als Geschenk.

Die neuen SchülerInnen lernten in diesem feierlichen Rahmen den engen Zusammenhang zwischen Steyler Missionaren (SVD= Societas Verbi Divini, bedeutet Gesellschaft des göttlichen Wortes) und der Bibel näher kennen. Jede Klasse gestaltete eine eigene Feier.