Geben und Nehmen/Elisabeth von Thüringen von Elisabeth Beer

Hl. Elisabeth von Thüringen

Hinschauen, wo andere wegschauen …

wurde als Tochter des ungarischen Königs Anfang des 13. Jahrhunderts in der Nähe vom heutigen Preßburg geboren. Bereits als Vierjährige kam sie auf die Wartburg, um dort erzogen zu werden und mit 14 Jahren den Landgrafen Ludwig IV zu heiraten, mit dem sie in aufrichtiger Liebe verbunden war. Trotz des verschwenderischen Lebensstils auf der Burg, sorgte sie sich um Arme und verschenkte Geld, Getreide und ihren eigenen Schmuck an Hungernde. Für Kranke gründete sie ein Spital, wo sie selbst bei der Pflege mithalf.

Nach dem frühen Tod ihres Mannes verließ sie mit ihren drei Kindern die Wartburg. Sie gründete weitere Spitäler, wo sie in der Krankenpflege weiterhin tätig war sich bemühte, Christus und die Menschen froh zu machen.
Im frühen Alter von 24 Jahren starb Elisabethdurch eine schwere Krankheit am 17. November 1231. Bereits 1235 wurde Elisabeth heiliggesprochen.

Gedenktag im deutschen Sprachraum: 19. November

Attribute: Korb mit Rosen, Korb mit Broten, mit Aussätzigen, …

Patronin: Witwen und Waisen, Bettler, Sozialarbeiter, …