MMag. Sr. Karin Kuttner, die Vorsitzende der Trägervereins "Schulverbund SSND Österreich"

Drei neue Schulstandorte der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs geplant

Mit Schuljahr 2022/23 plant die Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau (SSND) die Übergabe ihrer drei Bildungsstandorte des Schulverbundes SSND-Österreich an die Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ):

Das Schulzentrum Friesgasse (Wien), die Volksschule Kritzendorf (NÖ) und die HLW Freistadt (OÖ).

Unser klares Ziel ist die langfristig gesicherte Fortführung unserer drei Bildungseinrichtun-gen in der spirituellen und pädagogischen Tradition unseres Ordens. Dieses Ziel sehen wir in der Übergabe der Trägerschaft an die VOSÖ gewährleistet“, so Sr. Karin Kuttner, derzeit Vorsitzende des Trägervereins „Schulverbund SSND Österreich“.

Schulzentrum Privatschule Friesgasse: www.schulefriesgasse.ac.at

7 Bildungseinrichtungen: KDG, VS, NMS, AHS, HAS, HAK-Aufbaulehrgang und Hort.

Rund 1400 SchülerInnen.

Privatvolksschule Kritzendorf: www.pvskritzendorf.ac.at

Volksschule (derzeit 9 Klassen) mit Nachmittagsbetreuung und einer Schulstartgruppe, rund 200 SchülerInnen.

HLW Freistadt: www.hlw-freistadt.at

HLW und HLW-KOME, rund 450 SchülerInnen

Die Kongregation führt seit 1853 Bildungseinrichtungen in Österreich. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat die damals noch junge Gemeinschaft der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau auch in Österreich mit dem Aufbau von Bildungseinrichtungen begonnen.

Die Schwestern konnten wichtige pädagogische Impulse setzen und an vielen Standorten Kindergärten, Heime, Horte und Schulen führen. Eine ganze Reihe dieser Einrichtungen wurde durch die Nationalsozialisten geschlossen und dann nicht mehr eröffnet. Auf Grund fehlender Ressourcen wurden im Lauf der Jahre weitere Standorte geschlossen. Im Jahr 2005 hat die Kongregation für die drei verbliebenen Schulstandorte den Trägerverein „Schulverbund SSND Österreich“ gegründet, der sie erfolgreich weitergeführt hat.

Um diese auch für die Zukunft abzusichern, haben die Ordensleitung und der Vereinsvorstand beschlossen, die drei Standorte an die Vereinigung von Ordensschulen zu übergeben. Die Übergabe ist für den 1.9.2022 geplant.