An der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz fand die zweite österreichweite ökumenische Schulseelsorge- und Schulpastoraltagung statt.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie Schulseelsorge und Schulpastoral zur Friedensstiftung und Gewaltprävention in der Schule beitragen können. Angesichts zunehmender Herausforderungen im Schulalltag wurde diskutiert, wann und auf welche Weise seelsorgliche Begleitung für ein respektvolles Miteinander an Schulen wirksam werden kann – und welche Grenzen dabei zu beachten sind. Eine zentrale Schlussfolgerung: Schulseelsorge brauche Zeit und lebe von der Kooperation innerhalb und außerhalb der Schule. Dabei wurde die Rolle der Schulseelsorge auch in Abgrenzung zu anderen Formen psychosozialer Unterstützung wie Schulpsychologie oder Schulsozialarbeit beschrieben – zugleich aber klar als Teil eines gemeinsamen Netzwerkes im System Schule verstanden.
Eröffnet wurde die Tagung — ganz im Sinne der ökumenischen Ausrichtung — mit Grußworten der Bischöfin der Evangelischen Kirche A.B. Cornelia Richter und des katholischen Bischofs Wilhelm Krautwaschl.

Gruppenfoto Organisationsteam der Tagung (v.l.n.r.): Marie-Theres Igrec (Ordensgemeinschaften Österreichs), Sabine Schönwetter-Cebrat (Evang. Kirche A. und H.B. in Österreich),
Clemens Paulovics (VOSÖ), Anne-Kathrin Wenk, Anna Davogg (Konferenz der Schulamtsleiter:innen Österreichs), Markus Aichelburg, Sr. Gudrun Schellner SSM
Fotonachweis: © SALK / Sabine Aßmann

