Spatenstich im Bildungsbereich – Großbaustelle im Schulzentrum St. Franziskus 1030 Wien

Zu Ostern 2026 begann ein neues Kapitel für das Schulzentrum St. Franziskus. Mit umfassenden Bauarbeiten wird der Standort fit für die Zukunft gemacht.Verantwortlich für das Bauprojekt ist das Institut Österreichischer Orden (IÖO) als Eigentümer der Liegenschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger, der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ).

 

Spatenstich mit Kindern cMaxMuch
v.l.n.r.: Franziska Mayer (Kindergartenleitung), Erich Hohenberger (Bezirksvorsteher), Maria Habersack (VOSÖ Vorstandsvorsitzende),
Rudolf Luftensteiner (Vorstandsvorsitzender des Instituts Österreichischer Orden), Sr. M. Petronilla Herl (Konventoberin),
Martha Mikulka (VOSÖ Geschäftsführerin), Ing. Anton Süss (Geschäftsführer des Instituts Österreichischer Orden), Regina Schiefer (Direktorin Volksschule),  
Renate Kärle (Hortleiterin), Hubert Wetschnig (CEO HABAU Group), Thomas Reicher (Geschäftsbereichsleitung Hochbau Ost, Habau Group),
Eric Saffer (Gruppenleitung Hochbau Ost Revitalisierung, „Habau Group“),
Franz Rumpler (Eigentümervertreter Habau Group), Thomas Wolf (Firma „Delta Pods Architects“)
Fotonachweis: Max Much

 

 

Visualisierung Bauprojekt St. Franziskus

 

In einer Bauzeit von knapp zwei Jahren – von Ostern 2026 bis Ende 2027 – wird der Bildungsstandort umfassend modernisiert. Der ehemalige Klausurbereich der Schwestern wird für Bildungszwecke neu adaptiert, während die bestehenden Volksschulklassen, Horträume und Kindergartengruppen vollständig renoviert werden. Künftig werden zudem alle derzeit teilweise dislozierten Kindergartengruppen zentral im Schulzentrum untergebracht.

Im Zuge der Bauarbeiten entstehen insgesamt zehn Volksschulklassen, acht Horträume sowie ein Kindergarten mit fünf Gruppenräumen. In der Mittelschule und in der HLW werden notwendige Anpassungen im Bereich des Brandschutzes umgesetzt. „Mit diesem Bauprojekt schaffen wir ein modernes Umfeld, das Kindern und Schüler:innen von Kindergarten, Volksschule und Hort künftig noch bessere Lern- und Entwicklungsbedingungen bietet,“ so die VOSÖ-Geschäftsführerin Martha Mikulka.

Martha Mikulka markus.gradwohl

Der Raum ist der dritte Pädagoge“, betont die VOSÖ-Geschäftsführerin Martha Mikulka mit Verweis auf den Erziehungswissenschaftler Loris Malaguzzi. 
Foto: Markus Gradwohl

 

Modernes Bildungsumfeld für junge Menschen: Um- und Ausbau in 2 Bauphasen

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Etappen. Die erste Phase startet zu Ostern 2026 und wird bis Ende des Jahres abgeschlossen. In diesem Zeitraum wird der ehemalige Klostertrakt für Bildungszwecke adaptiert sowie der Einfahrts- und Pfortenbereich umfassend neugestaltet. Der laufende Kindergarten- und Schulbetrieb bleibt währenddessen uneingeschränkt aufrechterhalten. Nach Abschluss dieser Phase übersiedeln Kindergarten und Schule in die neu adaptierten Räumlichkeiten.

Die zweite Bauphase beginnt im Anschluss an den Umzug und dauert bis Ende 2027. In dieser Zeit werden die bisherigen Klassen- und Gruppenräume generalsaniert. Zusätzlich sind in den Sommerferien 2027 weitere Brandschutzmaßnahmen in der Mittelschule und der HLW vorgesehen. Nach Fertigstellung aller Bauarbeiten beziehen Kindergarten und Volksschule ihre endgültigen Räumlichkeiten.

 

Starke Partner für ein zukunftsweisendes Projekt

Verantwortlich für das Bauprojekt ist das Institut Österreichischer Orden (IÖO) als Eigentümer der Liegenschaft, in enger Zusammenarbeit mit der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ), die als Schulerhalter insbesondere die pädagogische Raumgestaltung begleitet. Die bauliche Umsetzung erfolgt durch die HABAU Group. „Wir freuen uns, mit dem Umbau des Schulzentrums St. Franziskus unsere langjährige Expertise einmal mehr unter Beweis zu stellen und moderne, funktionale Lern- und zukunftsweisende Lebensräume zu schaffen. Gerade Projekte im Bildungsbereich sind eine wichtige Investition in die Zukunft, denn hier werden die Grundlagen für Bildung, Entwicklung und die Förderung der nächsten Generation geschaffen,“ so Hubert Wetschnig, CEO der HABAU GROUP.

 

Orden schuf mit Übergabe wichtige Weichenstellung 

Mit der Bereitstellung ihrer ehemaligen Klausurräumlichkeiten leisteten die Schwestern einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Bildungsstandortes. „Möge Gottes Segen auf allem ruhen, zu seiner Ehre und zum Wohl der jungen Menschen“, so Sr. M. Petronilla Herl, Konventoberin in Wien.

Mit der Übergabe ihrer Liegenschaften am 20. Mai 2025 haben die Schulschwestern vom Dritten Orden des hl. Franziskus einen wichtigen Schritt gesetzt, um die Zukunft ihrer Bildungseinrichtungen nachhaltig zu sichern. Das Institut Österreichischer Orden (IÖO) übernahm ab dem Schuljahr 2025/26 die Eigentümerschaft der Gebäude, die Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ) die Trägerschaft der Bildungseinrichtungen.



vl Anton Suss IOO Geschaftsfuhrer Martha Mikulka VOSO Geschaftsfuhrerin Generaloberin Sr Maria Irina Teiner

v.l. Anton Süss (IÖO-Geschäftsführer), Martha Mikulka (VOSÖ-Geschäftsführerin), Generaloberin Sr. Maria Irina Teiner, 
Konventoberin Sr. M. Petronilla, Maria Habersack (VOSÖ-Vorstandsvorsitzende), Rudolf Luftensteiner (IÖO-Vorstandsvorsitzender)
Fotonachweis: ÖOK/Elisabeth Mayr-Wimmer

 

Eigentümer: Institut Österreichischer Orden

Das Institut Österreichischer Orden wurde von den Ordensgemeinschaften Österreichs gegründet, um Ordenswerke und ihre Werte nachhaltig in die Zukunft zu führen. Das Institut trägt die Verantwortung für die Gebäude, um gemeinsam mit der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs als Schulerhalter die Bildungseinrichtung der Schwestern gut in die Zukunft zu führen und im Sinne des ursprünglichen Ordenscharismas weiterzuentwickeln. www.institutderorden.at

 

Schulträger: Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ)

Die VOSÖ wurde 1993 gegründet und ist mit 24 Standorten und 80 Bildungseinrichtungen von 15 Orden der größte private Schulträger Österreichs. Rund 14.000 Kinder und Jugendliche besuchen VOSÖ-Einrichtungen in acht Bundesländern. www.ordensschulen.at

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